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Stadtführung in Danzig

Ausflüge in die Umgebung

Die unten beschriebenen Touren sind nur ein Vorschlag von mir. Man kann sie ändern oder miteinander verbinden, z. B. Danzig kann mit der Besichtigung von Marienburg verbunden werden , Danzig und ein Besuch der  Kaschubischen Schweiz am Nachmittag wären auch möglich. Auch, wenn Sie besondere Wünsche haben, wenn z.B. Ihre Vorfahren aus Danzig stammen und Sie deren ehemaliges Haus besuchen möchten – ich komme Ihren Wünschen entgegen. Ich helfe Ihnen, Ihren Aufenthalt in der Stadt und ihrer Umgebung interessant und angenehm zu gestalten.

1) Kaschubei
Westlich von Danzig erstreckt sich das schöne Land der Kaschuben. Die prachtvolle Landschaft der Kaschubischen Schweiz wird von zahlreichen Seen geprägt. Nicht nur die Natur macht das Land besuchenswert. Eine eigenständige Kultur und traditionelles Handwerk der Kaschuben ziehen viele Besucher an. Eine der interessantesten Städte der Kaschubei ist Karthaus (Kartuzy), wo man die ehemalige Klosterkirche der Kartäuser besichtigen kann. Wenn man schon in der Kaschubei ist, sollte man auch die Spezialitäten der hiesigen Kueche ausprobieren – Fisch oder Kartoffelgerichte schmecken hier besonders lecker.
Ich schlage Ihnen einen ganztägigen Ausflug vor, bei dem Sie viel erfahren können. Sie besichtigen die Kirche in Karthaus, besuchen den Töpfer Netzel in seiner Töpferei, bewundern das Panorama des Landes vom Goldenen Berg aus (kein Bergsteigen!) oder/und vom Turnberg (angenehmer Spaziergang bergauf+Treppensteigen auf den Aussichtsturm).
Wenn die Zeit, Lust und Geld haben, können wir das Kaschubische Kulturzentrum besichtigen, wo man in einem merkwürdigen Haus volle Kontrolle über seine Sinne verliert;)

 

 

2) Marienburg – Elbing -Frauenburg

Besondere Nostalgiegefühle  wecken die Gebiete, die sich östlich von Danzig befinden. Das flache Land der Weichselniederung, im dessen Herzen sich die trotzige Burg des Deutschen Ordens erhebt, das Städtchen Frauenburg am Ufer des Frischen Haffs sind unzertrennlich mit der deutschen Geschichte verbunden.

Ich schlage Ihnen einen Ausflug vor, in dem Sie die Ordensburg in Marienburg besichtigen und dann weiter, am Ufer des Frischen Haffs entlang nach Frauenburg fahren. Die Besichtigung einer der grössten Burganlagen der Welt gehört zum Pflichtprogramm. Von den drei Teilen der Burg, zwei werden besichtigt An Ihrer Stelle würde ich nach der Führung eine Pause beim Sternkoch Gałązka nicht versäumen wollen.

Über das neu wiederaufgebaute Altstadt von Elbing geht die Tour weiter nach Frauenburg, wo
Nikolaus Copernicus die letzten dreißig Jahre seines Lebens verbrachte und wo er (zweimal sogar!) beigesetzt wurde. Es lohnt sich nach der Besichtigung der Kathedrale einen der Türme zu besteigen- der Blick auf das Frische. Haff werden Sie bestimmt lange in der Erinnerung behalten.

 

3) Marienburg – Pelplin – Mewe

Nach der Besichtigung von Marienburg kann die Tour in andere Richtung fortgesetzt werden.
Da das Weichselland auch von den Ziesterzienser geprägt ist, lohnt es sich nach Pelplin zu fahren, um die prächtige Kirche zu besuchen. Nicht nur sie ist in dem kleinen Ort sehenswert – das diezöse Museum beherbergt echte Schätze: neben den zahlreichen mittelalterischen Kunstwerken aus den pommerschen Werkstätten, gibt es auch ein Egzemplar der Gutenbergbibel.
Zum Abschluss des Tages kann man nach Mewe (Gniew) fahren, was sehr malerisch an der Weichsel liegt und den Charakter eines westpreussischen Kleinortes aufbewahrt hat.

 

4) Der Oberländische Kanal

Etwa 60 Kilometer von Danzig entfernt liegt am Ufer des gleichnamigen Flusses die Stadt Elbing, die Anfangs- oder Endstation ist für kleine Passagierschiffe ist, die den Touristen Fahrten auf dem Oberländischen Kanal anbieten.
Der in der Welt einzigartige Kanal, wo die Schiffe nicht nur – wie gewöhnlich -übers Wasser fahren, sondern auch über Berge gezogen werden.
Sie haben die Möglichkeit eine kleine Tour zu unternehmen, d.h. über einen, zwei oder sogar fünf Rollberge zu fahren.
Auf der Hin- oder Rückfahrt können wir einen Abstecher nach Mohrungen und Preussisch Holland machen. Orte, die unzertrennlich mit den großen
Namen Ostpreußens wie zu Dohna und Dönhoff verbunden sind. Vielleicht haben Sie das Buch von Marion Gräfin Dönhoff  „Namen, die keiner mehr nennt“ gelesen – wenn ja, dann werden Sie diesen kleinen Ausflug wohl machen wollen, weil auf der Strecke das Gut Quittainen liegt, von dem die Gräfin ihre Flucht nach Westen begonnen hat.

 

5) Leba – Krokow – Putzig

Wandernde Sandberge, die alles zerstören und unbesiegt weiter rollen, das ist schon was, oder? Unweit von Danzig, in der Entfernung von ca. 100 Km, befindet sich der Slowinzische Nationalpark, der vor mehreren Jahren in die UNESCO Liste der Bioreservate eingetragen wurde. Auf jeden Fall einen Besuch wert. Der vibrierende, unruhige, pfeifende, allgegenwärtige Sand und die prachtvollen Bilder der Natur, die man vor Augen hat, machen den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Auf dem Rückweg lohnt es sich, dem Grafen von Krockow einen Besuch abzustatten. In dem schön renovierten Schloß gibt es u.a. eine kleine Ausstellung zur Geschichte der Familie.
Und danach noch eine Fotopause bei Putzig, wo man einen tollen Blick auf die Danziger Bucht hat.